Herbst, kaum zu fassen
»Da steh ich nun, ich armer Tor! /
Und bin so klug als wie zuvor!«
Faust: Der Tragödie erster Teil
von J. W. v. Goethe
Über lange Zeit hinweg
ist eine künstlerische Fülle entstanden,
die wie ein Puzzle – ein Teilchen ans andere gelegt –
zu einem Bild geworden ist.
Plötzlich aber, kaum zu fassen –
von einer innewohnenden Kraft
wie mit Schwung in die Luft geworfen –
liegen nun die einzelnen Teilchen
kreuz und quer herum.
Liegt es an mir, diese Teilchen zu ordnen?
Demselben Puzzle seinen Sinn wieder zu geben?
Oder darf ein neues Land betreten werden?
Kann man dieses Land, diese neue Sprache
überhaupt wahrnehmen und auch verstehen?
Irgendwann wird es auch langweilig,
immer wieder das gleiche Spiel zu spielen.
Deshalb lasse ich mich jetzt –
unaufgeregt, aber gespannt –
auf ein neues Abenteuer ein,
das gerade jetzt begonnen hat.
Roman und ich freuen uns sehr
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